Hennin und Hauben

Da das Abendland durch die Kreuzritter mit dem Orient in Verbindung kam, beeinflusste der Orient die Mode des Abendlandes stark. Im 14. Jahrhundert brachten Ritter und heimkehrende Kreuzfahrer die syrische Haube in ihre Heimat mit. Edelfrauen der deutschen Ritterburgen entdeckten diese Mode für sich und bald war die syrische Spitzhaube Hennin unter ihnen sehr verbreitet.

Ein weiteres Beispiel hierfür ist die „Burgundische Haube“, die Mitte des 14. Jahrhunderts von deutschen Frauen in Städten und Burgen getragen wurde. Die Haubenform wurde kontinuierlich verändert. Es entstand u.a. die breit ausladende Hörnerhaube, die nahezu die komplette Frisur bedeckte. Eines der bizarrsten Dinge in jener Epoche war vermutlich die dreispitzige Sternhaube. Auch die Herzhennin oder Wulsthaube ist  eine Unterart des ursprünglichen Hennin.  Quelle: u.a. Der Friseur. Conrad Knöss, Karl Olig

bärbel1 012
Herzhennin
WulsthaubeBrokat
SDC18918
DSCF0049a
WulsthaubeSchwarz
nachoben2